Dienstag, 16. April 2013

So, liebe Kinder, gebt fein acht

...der Onkel Cityslicker hat  was mitgebracht.
Nämlich 'ne Pulle Marillenschnaps, aber weil Luisa, die  einstmals hier Zurückgebliebene, für den Erhalt selbiger wenig qualifiziert erscheint, hab ich die grad selbst platt gemacht. Also die Pulle gezz.
Da ich gebeten wurde, etwas Erhellendes zu schreiben (und mir ja nichts ferner liegt, als euren Wünschen und Befehlen nachzukommen), nutze ich Gelegenheit und Lust, um mit von der Sonne verbruzzelten Händen, alldieweil ich nämlich des Fahrradfahrens anheim fiel und das bei gefühlten 170 Grad im Schatten, der wie immer nicht vorhanden war, wenn man ihn denn mal braucht, Impressionen aus dem fúr eure Verhältnisse sommerlichen Barcelona zu schildern.
Zunächst sei mir jedoch ein kleiner, wenngleich feiner Rückblick auf die letzten Tage in Tirol gestattet, wo mir, die Ludofls und RTL mussten leider draussen bleiben, ein wenig Altmetall entfernt wurde. Operativ, sei hinzugefügt. Von Fachleuten auch.
47,8 Gramm leichter flog ich also Richtung Frankreich, denn das ist ja bekanntlich das Land der Liebe, schlechter Schauspieler und des Baguettes (das erwähne ich nur, weil ich weiss, wie man's schreibt), wo man bereits auf  mich wartete. Wobei man eher Frau war und auch eher nicht französisch, aber das ist eine andere Geschichte, mit der ich euch vielleicht demnächst mal langweilen werde.
Der Plan, minutiös ausbaldowert, drohte schon am einstmals heimischen Flughafen zu scheitern, weil dort derart schlechtes Wetter herrschte, dass an Abflug zunächst nicht zu denken war. Nicht so schlimm, das lässt sich zollfrei und hochprozentig noch recht angemessen ertragen, als jedoch der Flug tatsächlich stattfand, mir letztendlich noch ein halber Tag un die angebrochene Nacht blieb, um zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen, nahm schon die nächste Katastrophe in Form der französischen Staatsbahn beziehungsweise deren Bediensteten, die es vorzogen zu streiken, anstatt Lokomotivführer zu spielen, ihren Lauf. Tolle Wurst. So kam ich schonmal mit rund 6 Stunden Verspätung in Barcelona an, was die Laune aller Beteiligten auch nicht gerade anhob und mir nur schlappe 3 Stunden Zeit verblieben, um weiter nach Valencia zu fliegen. Dort, Balkensepp's Vater sei Dank, lief alles super und schon nach kurzer Zeit, wobei es sich hierbei um eher spanische Termini handelt, konnte der Rückflug in Catalunyens Haupstadt erfolgen.
Und da bin ich nun, geniesse Wein, Weib und Gesang, nehme minimal evolutionierten Einheimischen die Sonne weg und lasse den lieben Balkensepp's Vater einen guten Mann sein, schelte Luisa ob der nicht erledigten Aufräumarbeiten und erfreue mich am melodisch ansprechenden Feedback.
Zwischendurch klüngele ich Konzepte zur Modifizierung der geschäftlichen Aktivitäten aus oder befehle irgendeinem Fredl, das gefälligst für mich zu erledigen.
Das Leben kann so schön sein.
Und einfach.



4 Kommentare:

  1. *rofl* Business as usual also, quasi, nur mit anderer Location. Arme Luisa. ;P

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  2. Muhahahaharrrr, sie hat's ja nicht anders gewollt. Demnext hab ich die andere Tröte auch noch hier...das wird ein Spass, also für mich gezz. ;)

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  3. Wollt auch sagen: Alles beim alten. Gut so. ;D Und was du für Aktivitäten modifizierst musste ich grad zweimal lesen, weil ich beim ersten Mal dachte: Neeein, DAS hatter jetzt nicht geschrieben!
    Hatter auch nich.
    Ich werd mal wach erstmal.

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  4. Deine versauten frühmorgendlichen Gedankengänge sind schon etwas grenzwertig, oder?

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