Wir leben ja, nur falls es noch nicht überall angekommen sein sollte, in sehr schwierigen Zeiten; Wo man auch hinschaut, es wird Verzicht gepredigt und dabei hängen den Predigern die Hummerschwänze aus dem Mundwinkel, was mich dazu veranlasst hat, mich selbst zu kasteien und der Fastenzeit ihren ursprünglichen Sinn zurück zu geben. Ab sofort, eigentlich schon seit gestern, verzichte ich weitestgehend vollständig auf Tofu-Produkte, Sardellen und Gangbangs mit mehr als 8 Beteiligten.
In der Hoffnung, so ein gutes Beispiel zu geben, habe ich mich selbstlos und komplett in mir überlassene Unterlagen bezüglich zukünftiger Aufgaben vertieft und bereue gerade immens, vorschnell den vergleichsweise harmlosen und entspannenden Job hier gegen den Sprung ins Haifischbecken, das da europaweite Tätigkeiten unseres Firmenkonglomerats heisst, getätigt bzw. die Absicht dazu geäussert zu haben.
Geschäftsberichte, die mühelos den Anschein erwecken können, von Erstklässlern geschrieben zu sein, türmen sich auf Prospekten von unsäglicher sprachlicher Einfallslosigkeit, lediglich untertroffen durch miserables Fotomaterial, das aussieht, als sei es von 1€-Jobbern mit grauem Star erstellt worden.
Es scheint, man stelle sich mein Erstaunen vor, Geschäftsführer zu geben, die nicht bemerkt haben wollen, das ihr Laden schon seit mehreren Quartalen abgrundtiefrote Zahlen schreibt.
Ich möchte sterben und bei uns im Garten unterm Apfelbaum begraben werden, von Hundepisse benetzt, aber glücklich.
Jefe nimmt seit gestern den Telefonhörer nicht mehr ab und seine Sekretärin meint, ich solle doch etwas sensibler mit ihm umgehen, dabei spielt sich das Ganze ja erst auf verbaler Ebene mit 1000 km Entfernung ab.
Dazu kommen die Aufräumarbeiten hierzulande, wo lustige Direktoren-Rochade gespielt wird.
Um das wieder gut zu machen, muss Barcelona im April mit mindestens 25 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur aufwarten, sonst werd ich aber sowas von stinkig, dass es auf Twitter einen Aufschrei -diesmal einen realen- geben wird, von dem die Führerin träumt.
Ausserdem will ich ein Ferienhäuschen in der Toskana.
Und ein wirksames Mittel gegen Haarwuchs in der linken Ohrmuschel.
Ähm, das klingt ja nach ganz viel Spaß Spaß Spaß! o.O
AntwortenLöschenKopf hoch, Großer. Dauert ja nicht mehr lang und du schnupperst wieder Meeresluft, während du dich mit der Inkompetenz anderer rumschlagen darfst.
Das Ferienhäuschen in der Toskana würde ich auch nehmen (wahlweise aber auch das Anwesen in Südfrankreich aus "Ein gutes Jahr").
WTF is ein gutes Jahr? Und in Südfrankreich hab ich ja schon residiert...Toskana is besser.
LöschenDer Film über den bösen britischen Kapitalisten, der durch eine Ruine in Südfrankreich eines Besseren belehrt wird und fortan nicht mehr reicher werden möchte. Tatsächlich ein guter Film - andere nennen ihn wohl stinklangweilig. ^^
LöschenKennischnit.
LöschenWir können tauschen. (?) Ich korrigiere Erstklässler-Geschäftsberichte und, äääh...ok, lassen wir das. xD
AntwortenLöschenJupp, das lassenwermabesser...nix für ungut, aber ich glaub iwie nicht, dass die Geschäftsberichte von Lehramtsstudenzten besser aussehen. 8)
LöschenDu lädst mich in dein Ferienhaus ein und ich zupf dir die Haare so gründlich aus, dass da nie wieder was nachwächst.
AntwortenLöschenDeal? ;-)
Viel Erfolg mit deinen Erstklässlern :)
Deal. Klar. Kein Ding. Alternativ könnt ich mir auch das Ohr abschneiden und mich als Künstler ausgeben...ja, das mach ich und nenn mich City van Slicker.^^
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