Die Hühner sind aus dem Haus. Das eröffnet mir ungeahnte, bis dato nie da gewesene Möglichkeiten, mit deren Nutzung adhoc angefangen wird.
Zuerst sollte mal bemerkt werden, dass hier merkwürdige Gestalten aufschlagen, sobald man sie dazu einlädt, wobei ich in erster Linie an den Professor denke, der leider nicht zur Nennung seines Fachgebiets kam, da er es sich nicht nehmen lassen wollte, intensivst über die Separation Kataloniens zu referieren.
Nach ungefähr 30 Sekunden wurde er von Axl Rose übertönt und sass fortan angepisst in der Ecke, wo man ihn vorzüglich ignorieren konnte.
Gelegentlich klopften ihm ein paar Kommilitonen von Luisa mitleidig auf die Schulter. Half aber auch nichts, um 3 wurde er in ein Taxi mit unbekanntem Ziel verfrachtet.
Desweiteren und besonders unangenehm fiel auch mein Nachbar auf, der mehrmals klingelte, um zu fragen, ob wir wüssten, wie spät es sei. Geburtsdatum ist notiert, der bekommt ´ne formschöne Uhr von mir.
Der Rest der Gästeschar war eigentlich ganz ok, sieht man mal gnädig über so ein paar Ermüdungserscheinungen nach 6 Uhr morgens hinweg.
Der Typ, der es besonders originell fand, sein Geschenkpaket mit Konfetti aufzufüllen, lobte anschliessend ausgiebig und äusserst glaubhaft die Funktionstüchtigkeit und leichte, durchaus als angenehm zu bezeichnende Handhabung unseres Staubsaugers.
Um 8 sassen dann nur noch mein bester Kumpel JD und ich auf dem Sofa, beklagten die Halbleere des Glasses und der Flasche sowieso...so liess auch ich ihn schliesslich allein, begab mich ins Bett oder irgendwas, das ähnlich weich und warm war, um dem wohlverdienten Schlaf des Selbstgerechten zu verfallen.
Um 10 rum wollte ich zwar eigentlich aufstehen, konnte aber nicht, da mittlerweile irgendjemand auf mir lag, der, die oder das eklig nach billigem Fusel stank, was mich veranlasste, mich umzudrehen und weiter zu poofen. Irgendwann kam das amouröse Pendant der Kreatur hinzu, stiess spitze Schreie des Missfallens aus und wurde prompt der Wohnung verwiesen.
Einmal wach, blieb ich´s auch.
Und das bin ich heute noch. Oder schon wieder. Mag man nehmen, wie man will.
Ich für meinen Teil nehm´s gelassen.
Wie alles.
Eigentlich.
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Donnerstag, 2. Mai 2013
Donnerstag, 25. April 2013
Hard, hard life
Sich eine Schreibtischlampe mit USB-Anschluss für dreifünfundneunzig kaufen, merken, dass das Kabel viel zu kurz ist und anschliessend den Schreibtisch komplett umbauen, was locker mal 50 Ocken gekostet hat, kann auch nur mir passieren. Dabei wollt ich doch nur diverse Materialien zum Unterputzlegen einiger optisch anstössigen Kabel erwerben.
Manchmal, so hat es zumindest den Anschein, meint es die Welt da draussen nicht ganz so gut mit mir, was sich auch im momentanen Wetter manifestiert: Sturm, Regen, einstellige Temperaturen; dazu schlug unangemeldeter Besuch auf, dem der Sinn nach einer spanischen Übersetzung von "Macht der Bauer ein Bäuerchen mit der Magd, wird er fix vom Hof gejagt" stand.
Nachdem mindestens die Hälfte meiner Lebensgeschichte erzählt und sämtliche zur Verfügung stehenden Extremitäten zwecks Unterstützung zum Einsatz gebracht wurden, der Adressat aber immer noch keinen Schimmer zu haben schien, gab
ich´s auf und dem Gast ein Bier.
> Auftritt Luisa<
"Über was habt ihr geredet?"
"Landwirte und so'n Zeuchs."
"Hä?"
...und schon ging die Chose wieder von vorne los.
So seht ihr mich gediegen gestresst, um nicht zu sagen, mit Nerven und Latein am Ende, und dabei erwähne ich mit keinem Wort das Kommuniqué, welches zu erstellen mir obliegt, um den hiesigen und dortigen Sauhaufen zu Räson, Mitarbeit und Ergebnisoptimierung zu bringen. Bin erst bei Seite 2 und hab grad mal 16 Gags unterbringen können, die eh wieder keiner versteht.
Urlaub wär glaub ich mal was Feines.
Manchmal, so hat es zumindest den Anschein, meint es die Welt da draussen nicht ganz so gut mit mir, was sich auch im momentanen Wetter manifestiert: Sturm, Regen, einstellige Temperaturen; dazu schlug unangemeldeter Besuch auf, dem der Sinn nach einer spanischen Übersetzung von "Macht der Bauer ein Bäuerchen mit der Magd, wird er fix vom Hof gejagt" stand.
Nachdem mindestens die Hälfte meiner Lebensgeschichte erzählt und sämtliche zur Verfügung stehenden Extremitäten zwecks Unterstützung zum Einsatz gebracht wurden, der Adressat aber immer noch keinen Schimmer zu haben schien, gab
ich´s auf und dem Gast ein Bier.
> Auftritt Luisa<
"Über was habt ihr geredet?"
"Landwirte und so'n Zeuchs."
"Hä?"
...und schon ging die Chose wieder von vorne los.
So seht ihr mich gediegen gestresst, um nicht zu sagen, mit Nerven und Latein am Ende, und dabei erwähne ich mit keinem Wort das Kommuniqué, welches zu erstellen mir obliegt, um den hiesigen und dortigen Sauhaufen zu Räson, Mitarbeit und Ergebnisoptimierung zu bringen. Bin erst bei Seite 2 und hab grad mal 16 Gags unterbringen können, die eh wieder keiner versteht.
Urlaub wär glaub ich mal was Feines.
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Sonntag, 21. April 2013
Love is in the air
An diesem ungewöhnlichen Platz und zu dieser ungewöhnlichen Stunde muss jetzt mal ein bisschen Werbung gemacht werden für obige Gerätschaft, die sich seit gestern in meinem Besitz befindet und seitdem ihren Dienst ordnungsgemäss verrichtet.
Was soll ich sagen? Das Ding ist einfach genial. Da sind nämlich Sensoren drin, die schlechten Geruch wahrnehmen und automatisch Raumspray abgeben.
Hab's direkt am Eingang platziert und jeder Besucher, der auslöst, wird entweder rausgeschmissen oder gleich in die Dusche weitergeleitet.
Hippiefreie Bude garantiert.
Luisa dachte übrigens, das sei ein Baby-Phone und wunderte sich doch arg, als ich es neben ihren Schuhen abstellte. War natürlich nur ein Test, aber schon bald roch unser ganzes Stadtviertel nach Veilchen, von denen mir alsbald eins in Aussicht gestellt wurde.
Auf die Freiluft-Ausstellung "Dia de la tierra" im Park Cuitadella durfte ich es auch nicht mitnehmen. Bei den ganzen Catweazles da wär's wohl auch ruckzuck leer gewesen. Einer der Aussteller lobpreiste gar heftigst die geheime Macht der Kristalle und verschiedenster Steinsorten, ich jedoch riet ihm, die Finger von den synthetischen Drogen zu lassen, weil das könne ja ganz schlimm enden.
Irgendwie gelang es Luisa dann doch, mich dort wegzuzerren, bevor der Mineralguru mir einen seiner magischen Kiesel an den Kopf schmeissen konnte.
Vor dem Stand der anonymen Veganer verteilten wir dann noch flugs ein paar McDonalds-Gutscheine, bevor uns Lust und Kraft verliessen, den Zauseln die Essensreste aus Bart (Mann) und Achselhaar (Frau) zu zupfen.
So nahm ein schöner Tag ein jähes Ende und glitt ansatzlos in den Abend über, den ich mit Wandgestaltung und Tatort füllte.
Jetzt bin ich rechtschaffen aufgekratzt und werd erstmal ein lecker Pilsken unten inner Pinte süppeln.
Gehabt euch wohl.
Prost.
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Wir sind Helden
Montag, 18. Februar 2013
Macht und Moral (bestimmt erst die 1.)
Sollte die Bevölkerung informiert werden, wenn ein riesiger Meteorit, Astroid oder Tine Wittler auf der Erde einzuschlagen und alles Leben zu vernichten droht?
Wäre das ein Akt der Ethik/Moral? Ethos bedeutet immer ein Abwägen zwischen gut und böse, ohne das eine gäb´s das andere nicht und daher müsste man sich erstmal im Klaren darüber sein, was hier gegeneinander steht.
Auf der einen Seite hätten wir, weil der Mensch ja, Widerrede zwecklos, zum Grossteil vermurkst, egoistisch, potentiell kriminell und verdorben ist, ein Ausmass an Gewalt, Plünderung und diversen anderen Straftaten bis hin zu vorsätzlichen Tötungen, wie man es nur aus Hamburg-Süd nachts um 3 kennt, auf der anderen den anerkennenswerten Wunsch, seine Untaten zu bereuen, sich von lieb gewonnenen Personen zu verabschieden, sich zu entschuldigen, wo nötig, kurz: Frieden mit sich und seiner Umwelt zu machen.
Das Dumme an der ganzen Problematik ist ja, dass Verantwortliche gerne so tun, als handelten sie moralisch, was jedoch bei näherer Betrachtung nur seltenst zutrifft, zutreffen kann, befinden sie sich doch immer in mindestens einem Interessenskonflikt und handeln, so sie es denn überhaupt tun, immer zu Gunsten einer bestimmten Gruppe. Übrigens der grösste Nachteil der parlamentarischen Demokratie, aber das nur am Rande.
Nehmen wir also, nur so zum Spass natürlich, mal an, uns stünde ein derartiges Ereignis bevor und die Partei mit dem C drin, was ja bekanntlich nicht für cholerisch, sondern ursprünglich mal christlich steht, hätte das zweifelhafte Vergnügen, responsabel zu sein.
Folgt man christlichen Werten, müsste die Bevölkerung informiert werden, denn damit gäbe man ihr Gelegenheit, sich ´nen sauberen Abgang zu verschaffen. Andererseits dürfte nicht zugelassen werden, dass Unschuldige Opfer von Kriminellen werden, die zum Beispiel, weil´s ja eh hupe ist, noch kurz ihren Chef, die Schwiegermutter oder Roberto Blanco ums Eck bringen wollen, eigenhändig, der Genugtung wegen.
Ein Dilemma, das mit ethisch-moralischen Begriffen gar nicht zu erfassen sein dürfte, weil Handfestes gegen fromme Wünsche stehen würde.
Wenn ich erstmal Kaiser der Welt bin und das Sagen habe, fiele meine Entscheidung höchstwahrscheinlich gegen eine Bekanntmachung (vorausgesetzt natürlich, es gäbe absolut kein Entrinnen) aus, weil die Menschheit in der Mehrheit ein Arschloch ist und eine moralisch sauberere Entscheidung gar nicht verdient.
Wäre das ein Akt der Ethik/Moral? Ethos bedeutet immer ein Abwägen zwischen gut und böse, ohne das eine gäb´s das andere nicht und daher müsste man sich erstmal im Klaren darüber sein, was hier gegeneinander steht.
Auf der einen Seite hätten wir, weil der Mensch ja, Widerrede zwecklos, zum Grossteil vermurkst, egoistisch, potentiell kriminell und verdorben ist, ein Ausmass an Gewalt, Plünderung und diversen anderen Straftaten bis hin zu vorsätzlichen Tötungen, wie man es nur aus Hamburg-Süd nachts um 3 kennt, auf der anderen den anerkennenswerten Wunsch, seine Untaten zu bereuen, sich von lieb gewonnenen Personen zu verabschieden, sich zu entschuldigen, wo nötig, kurz: Frieden mit sich und seiner Umwelt zu machen.
Das Dumme an der ganzen Problematik ist ja, dass Verantwortliche gerne so tun, als handelten sie moralisch, was jedoch bei näherer Betrachtung nur seltenst zutrifft, zutreffen kann, befinden sie sich doch immer in mindestens einem Interessenskonflikt und handeln, so sie es denn überhaupt tun, immer zu Gunsten einer bestimmten Gruppe. Übrigens der grösste Nachteil der parlamentarischen Demokratie, aber das nur am Rande.
Nehmen wir also, nur so zum Spass natürlich, mal an, uns stünde ein derartiges Ereignis bevor und die Partei mit dem C drin, was ja bekanntlich nicht für cholerisch, sondern ursprünglich mal christlich steht, hätte das zweifelhafte Vergnügen, responsabel zu sein.
Folgt man christlichen Werten, müsste die Bevölkerung informiert werden, denn damit gäbe man ihr Gelegenheit, sich ´nen sauberen Abgang zu verschaffen. Andererseits dürfte nicht zugelassen werden, dass Unschuldige Opfer von Kriminellen werden, die zum Beispiel, weil´s ja eh hupe ist, noch kurz ihren Chef, die Schwiegermutter oder Roberto Blanco ums Eck bringen wollen, eigenhändig, der Genugtung wegen.
Ein Dilemma, das mit ethisch-moralischen Begriffen gar nicht zu erfassen sein dürfte, weil Handfestes gegen fromme Wünsche stehen würde.
Wenn ich erstmal Kaiser der Welt bin und das Sagen habe, fiele meine Entscheidung höchstwahrscheinlich gegen eine Bekanntmachung (vorausgesetzt natürlich, es gäbe absolut kein Entrinnen) aus, weil die Menschheit in der Mehrheit ein Arschloch ist und eine moralisch sauberere Entscheidung gar nicht verdient.
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Freitag, 15. Februar 2013
NUMB3RS
Wir leben ja, nur falls es noch nicht überall angekommen sein sollte, in sehr schwierigen Zeiten; Wo man auch hinschaut, es wird Verzicht gepredigt und dabei hängen den Predigern die Hummerschwänze aus dem Mundwinkel, was mich dazu veranlasst hat, mich selbst zu kasteien und der Fastenzeit ihren ursprünglichen Sinn zurück zu geben. Ab sofort, eigentlich schon seit gestern, verzichte ich weitestgehend vollständig auf Tofu-Produkte, Sardellen und Gangbangs mit mehr als 8 Beteiligten.
In der Hoffnung, so ein gutes Beispiel zu geben, habe ich mich selbstlos und komplett in mir überlassene Unterlagen bezüglich zukünftiger Aufgaben vertieft und bereue gerade immens, vorschnell den vergleichsweise harmlosen und entspannenden Job hier gegen den Sprung ins Haifischbecken, das da europaweite Tätigkeiten unseres Firmenkonglomerats heisst, getätigt bzw. die Absicht dazu geäussert zu haben.
Geschäftsberichte, die mühelos den Anschein erwecken können, von Erstklässlern geschrieben zu sein, türmen sich auf Prospekten von unsäglicher sprachlicher Einfallslosigkeit, lediglich untertroffen durch miserables Fotomaterial, das aussieht, als sei es von 1€-Jobbern mit grauem Star erstellt worden.
Es scheint, man stelle sich mein Erstaunen vor, Geschäftsführer zu geben, die nicht bemerkt haben wollen, das ihr Laden schon seit mehreren Quartalen abgrundtiefrote Zahlen schreibt.
Ich möchte sterben und bei uns im Garten unterm Apfelbaum begraben werden, von Hundepisse benetzt, aber glücklich.
Jefe nimmt seit gestern den Telefonhörer nicht mehr ab und seine Sekretärin meint, ich solle doch etwas sensibler mit ihm umgehen, dabei spielt sich das Ganze ja erst auf verbaler Ebene mit 1000 km Entfernung ab.
Dazu kommen die Aufräumarbeiten hierzulande, wo lustige Direktoren-Rochade gespielt wird.
Um das wieder gut zu machen, muss Barcelona im April mit mindestens 25 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur aufwarten, sonst werd ich aber sowas von stinkig, dass es auf Twitter einen Aufschrei -diesmal einen realen- geben wird, von dem die Führerin träumt.
Ausserdem will ich ein Ferienhäuschen in der Toskana.
Und ein wirksames Mittel gegen Haarwuchs in der linken Ohrmuschel.
In der Hoffnung, so ein gutes Beispiel zu geben, habe ich mich selbstlos und komplett in mir überlassene Unterlagen bezüglich zukünftiger Aufgaben vertieft und bereue gerade immens, vorschnell den vergleichsweise harmlosen und entspannenden Job hier gegen den Sprung ins Haifischbecken, das da europaweite Tätigkeiten unseres Firmenkonglomerats heisst, getätigt bzw. die Absicht dazu geäussert zu haben.
Geschäftsberichte, die mühelos den Anschein erwecken können, von Erstklässlern geschrieben zu sein, türmen sich auf Prospekten von unsäglicher sprachlicher Einfallslosigkeit, lediglich untertroffen durch miserables Fotomaterial, das aussieht, als sei es von 1€-Jobbern mit grauem Star erstellt worden.
Es scheint, man stelle sich mein Erstaunen vor, Geschäftsführer zu geben, die nicht bemerkt haben wollen, das ihr Laden schon seit mehreren Quartalen abgrundtiefrote Zahlen schreibt.
Ich möchte sterben und bei uns im Garten unterm Apfelbaum begraben werden, von Hundepisse benetzt, aber glücklich.
Jefe nimmt seit gestern den Telefonhörer nicht mehr ab und seine Sekretärin meint, ich solle doch etwas sensibler mit ihm umgehen, dabei spielt sich das Ganze ja erst auf verbaler Ebene mit 1000 km Entfernung ab.
Dazu kommen die Aufräumarbeiten hierzulande, wo lustige Direktoren-Rochade gespielt wird.
Um das wieder gut zu machen, muss Barcelona im April mit mindestens 25 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur aufwarten, sonst werd ich aber sowas von stinkig, dass es auf Twitter einen Aufschrei -diesmal einen realen- geben wird, von dem die Führerin träumt.
Ausserdem will ich ein Ferienhäuschen in der Toskana.
Und ein wirksames Mittel gegen Haarwuchs in der linken Ohrmuschel.
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Sonntag, 3. Februar 2013
Alle doof
Manche Menschen lösen bei mir den unauslöschlichen Wunsch aus, sie mit der Schneefräse überfahren oder einer Machete vasektomieren zu wollen. Damit niemand denkt, ich sei wahllos menschenfeindlich eingestellt, möchte ich den Gedankengang ein wenig vertiefen und exemplarisch auf den Gast verweisen, der sich abends um viertel vor Zehn über Unterhaltungsmusik in der Hotelhalle beschwerte.
Nach einer nicht enden wollenden Diskussion lehnte er den gut gemeinten Rat, sich doch demnächst ein Kämmerlein im Kloster zu buchen, rundweg ab, beharrte auf seiner unumstösslichen Meinung, in einem Scheiss-Hotel gelandet zu sein und zog schliesslich wutschnaubend von dannen, von wo er auch, dem Himmel sei Dank, nicht wiederkehrte.
Kleinstkinder, wem erzähle ich das, neigen zu allerlei Wehwehchen, mit Vorliebe zu recht ungünstigen Tages- oder auch Nachtzeiten und bei aller durchaus vorhandener Liebe kann ich niemanden ein- oder abstellen, der um 4 Uhr zur Apotheke geht, nur weil die zu blöd sind, Zäpfchen gegen diese oder jene Lappalie einzupacken.
Die seltsame Konstruktion mit den vielen Kacheln und dem ganzen Wasser drin nennt sich Schwimmbad und ist weder ein Urinal, noch ein Hort der Stille.
Wer seinen Aufenthalt unplanmässig verlängern möchte, sollte dies vielleicht nicht erst 5 Minuten vor dem eigentlichen Check-Out kundtun.
Last, but not least: Ich bin hier nicht das Maskottchen.
Nach einer nicht enden wollenden Diskussion lehnte er den gut gemeinten Rat, sich doch demnächst ein Kämmerlein im Kloster zu buchen, rundweg ab, beharrte auf seiner unumstösslichen Meinung, in einem Scheiss-Hotel gelandet zu sein und zog schliesslich wutschnaubend von dannen, von wo er auch, dem Himmel sei Dank, nicht wiederkehrte.
Kleinstkinder, wem erzähle ich das, neigen zu allerlei Wehwehchen, mit Vorliebe zu recht ungünstigen Tages- oder auch Nachtzeiten und bei aller durchaus vorhandener Liebe kann ich niemanden ein- oder abstellen, der um 4 Uhr zur Apotheke geht, nur weil die zu blöd sind, Zäpfchen gegen diese oder jene Lappalie einzupacken.
Die seltsame Konstruktion mit den vielen Kacheln und dem ganzen Wasser drin nennt sich Schwimmbad und ist weder ein Urinal, noch ein Hort der Stille.
Wer seinen Aufenthalt unplanmässig verlängern möchte, sollte dies vielleicht nicht erst 5 Minuten vor dem eigentlichen Check-Out kundtun.
Last, but not least: Ich bin hier nicht das Maskottchen.
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